Posted by admin on 30th September 2009
Es begann im Sommer 2008, als meine Frau und ich uns überlegten, mal mit den Feuerwehr-bikern nach Sylt zu fahren. So nahmen wir Verbindung mit dem Wehrführer von Kampen auf, um diese Tour zu planen. Er schlug uns vor, diese Tour außerhalb der Saison zu machen. Nach Terminabsprache setzten wir uns dann am 20.September auf ´s Motorrad um die Details dieser Fahrt zu besprechen. Wir besorgten uns einen Fahrplan für die Fähre, aßen bei Gosch´hafen deck Mittag und trafen uns dann am Nachmittag mit dem Wehrführer Andreas Petersen von Kampen. Es war ein richtig schöner sonniger Spätsommertag, den wir uns auch für die Fahrt im Jahre 2009 wünschten.
Nach wochenlanger Vorarbeit wie: Anschreiben der Kreisbeauftragten, anfordern der Speisekarte, reservieren der Fähre und bestellen der Mittagessen ging es nun endlich los.
Bei sonnigem Wetter erschienen alle angemeldeten Biker und 3 weitere, die sich am Morgen noch anmeldeten, bei Uwe Kneesch in Oster-Ohrstedt zum Bikerfrühstück. Pünktlich um 9:45 Uhr fuhren wir dann mit 19 Motorräder und 28 Personen nach Havneby ( Römo ). Die Fähre legte um 12:00 Uhr ab und machte um 12:45 im Hafen fest. Im Hafen von List warteten dann
5 Kameraden mit Motorrad der FF Kampen auf uns. Seit diesem Tag gehören Sie natürlich auch zu den Flaming-Stars und werden mit uns auch an unseren Touren teilnehmen.
Gemeinsam nahmen wir das vorbestellte Mittagessen bei Gosch ein. Wir hatten auch eine Erinnerungsurkunde für Herrn Gosch mit, die wir ihn persönlich übereichen konnten. Er freute sich sehr und bedankte sich mit eine Runde Schnaps.
Das erste Ziel unserer Inselrundfahrt war die Steilküste bei Kampen. Siehe Gruppenfoto.
Es fiel uns schwer, sich von diesem schönen Ort wieder zu trennen. Das zweite Ziel der Rundfahrt war die Reetdach gedeckte Feuerwache in Kampen. Bei einem Erfrischungsgetränk besichtigten wir die Wache und den Fahrzeugpark. Nach netten Unterhaltungen mussten wir die Rückreise wieder antreten, weil die Fähre um 16:40 Uhr wieder abfuhr. Die Rückfahrt ging über den Damm von Römo und an der Westküste von Dänemark zurück nach Husum. Dort haben wir dann noch gemütlich im Garten bei uns gesessen und Grillwurst mit Salat zu uns genommen.
Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass alle Teilnehmer begeistert waren, und ihr Zuhause unfallfrei erreicht haben.
Christoph Lund
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Posted by admin on 18th September 2009
<Harrislee> Seit 14 Tagen ist die Leitstelle NORD in Harrislee in Betrieb. Soeben ist der erste Newsletter der KRLS Nord erschienen der sich hauptsächlich mit der Inbetriebnahme und den aufgetretenen Fehlern beschäftigt.
Newsletter Nr.1 Leitstelle Nord
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Posted by admin on 5th September 2009
Schwere Startprüfungen der Leitstelle NORD mit Erfolg gemeistert
Es ist vollbracht. Die Regionalleitstelle NORD in Harrislee hat seit Mittwoch den Betrieb aufgenommen. Ab sofort werden alle Einsätze aus den Kreisen Schleswig-Flensburg, Nordfriesland und der Stadt Flensburg aus den Räumen am Oxer angenommen und gesteuert. Am Mittwoch wurden zuerst die Notrufe aus der Stadt Flensburg und dem Kreis Schleswig-Flensburg umgeschaltet. Die Umschaltung der Stadt Flensburg gestaltete sich als nicht so kompliziert und war bereits nach 30Minuten geschehen. Um 10.40 Uhr konnte der Chef der Flensburger Berufsfeuerwehr, Carsten Herzog offiziell den Betrieb an den Leiter der Leitstelle NORD, Uwe Rühl abgeben. Nachdem zahlreiche Testanrufe und Alarmierungen durchgeführt wurden übernahmen die Einsatzsachbearbeiter den Betrieb., und steuerten die Einsatzkräfte in der Stadt. Am Nachmittag folgte dann die Umschaltung des Kreises Schleswig-Flensburg. Hier entstanden erste Probleme mit den Alarmierungen, die aber in Zusammenarbeit mit der Fa. Eurofunk zeitnahbehoben werden konnten. Das Spektrum der Einsätze am ersten Tag gestaltete sich durchwachsen. Neben zahlreichen Rettungsdiensteinsätzen mussten die Mitarbeiter der Leitstelle einige kleinere technische Hilfeleistungen disponieren die aber alle, mit wenigen Ausnahmen, problemlos zu bewältigen waren. Anders gestaltete sich der zweite Tag. Nachdem die bekannten Fehler des Vortages beseitigt waren, entschied sich der Abteilungsleiter des Kreises Nordfriesland, Christian Wehr, den Startschuss zur Umschaltung der Notrufe aus dem Kreis Nordfriesland zu geben. Wie am ersten Tag gingen zahlreiche Testanrufe aus dem Kreis ein und die ersten Einsätze konnten aus Harrislee gesteuert werden. Noch während der Umschaltphase ereignete sich das schwere Bahnunglück mit einer tödlich verletzten Person auf dem Hindenburgdamm. Da der Auftrag zur Umschaltung der Telefon und Funkanbindungen aber bereits erteilt gewesen ist gab es kein Zurück mehr und der von der ehemaligen Leitstelle aus Husum begonnen Einsatz musste nach Harrislee übergeben werden. Damit begann der erste Härtetest für Mensch und Gerät. Begleitet von Problemen mit der Funkverbindung und ein paar wenige, nicht vorsehbaren Zwischenfällen in der Technik konnte der Einsatz aber von Seiten der Leitstelle erfolgreich abgewickelt werden. Als sollte die neue Leitstelle aber getestet werden, entwickelte sich im Laufe des Nachmittages ein Sturmtief über dem Einsatzgebiet, welches dann zu zahlreichen Einsätzen für die Feuerwehren in allen 3 Landesteilen geführt hat. Zusätzlich gingen mehrere Feueralarme in der Leitstelle ein. Der größte Einsatz entwickelte sich in Husum. Hier kam es zu einem unerklärlichen Schadenfeuer im Kellerbereich mit einer starken Verqualmung des gesamten, von 40 Wohnpartien bewohnten Hauskomplex . Der Einsatzleiter der Feuerwehr Husum ließ Großalarm auslösen. Erst weit nach Mitternacht konnte dieser Einsatz beendet werden. Parallel zum Brandeinsatz in Husum und den zahlreichen Rettungsdiensteinsätzen sorgte das Sturmtief für zahlreiche technische Einsätze für die freiwilligen Feuerwehren im gesamten Einsatzgebiet. Erst gegen 3 Uhr konnte die Verstärkung der Leitstelle den Dienst beenden und der regulären Besatzung übergeben. Die zahlreichen Einsätze zeigten erneut Probleme in der Alarmierung, die aber im Laufe der Nacht und am nächsten Vormittag direkt behoben werden konnten. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefährdung der Bevölkerung durch mangelnde oder fehlerhafte Alarmierungen. Die Einsatzsachbearbeiter haben umsichtig und professionell auf die sich ihnen gestaltenden Probleme reagiert und mit Hilfe der bereitstehenden Redundanzsysteme die entsprechenden Einsatzkräfte benachrichtigt. “Bei den Alarmierungen waren wir gerade am ersten Tag auf die Mithilfe der Hilfsorganisationen und der Feuerwehren angewiesen um eventuelle Fehler zeitnah zu bemerken und zu reagieren. In den meisten Fällen reagierten die Einsatzkräfte mit Verständnis für die neue Situation und unterstützten die Mitarbeiter mit entsprechenden Hinweisen.”, unterstreicht der Pressesprecher der Rettungsleitstelle NORD, Sacha Münster. Er erklärt dass gerade die ersten Tage eine schwierige Prüfung für Mensch und Gerät sind. “Gerade in der Startphase einer Leitstelle von diesem Ausmaß müssen sich alle an die neuen Gegebenheiten gewöhnen. Die Mitarbeiter kommen aus allen 3 Landesteilen und müssen zunächst die neuen Gebiete mit den Besonderheiten kennenlernen und arbeiten zum ersten Mal reale Einsätze mit dem neuen Computerprogramm zur Einsatzlenkung ab.” Rund 550 Einsätze in 2 Tagen Die zukünftige Arbeitsbelastung der aus den 3 Landesteilen zusammengesetzte Einsatzsachbearbeiter wurde in den ersten 2 Tagen mit einem beeindruckenden Ergebnis dargestellt. Bereits am Freitagnachmittag, 48 Stunden nach der Inbetriebnahme wurden 550 Einsätze aus der neuen Leitstelle bearbeitet und disponiert.
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